Alles online, oder was?

Neulich habe ich gelesen, dass jeder achte Europäer sich scheut etwas im Internet zu kaufen und dabei seine Kreditkarteninformationen preis zu geben und die Dinge, die er erwerben möchte, deshalb lieber im Laden einkauft.

Aus Angst vor Sicherheitslücken und davor, dass die Daten Unbefugten in die Hände fallen könnten, meiden Leute diesen Weg des Einkaufs. Obwohl es doch so schön bequem und easy ist. Ich kann so gut wie alles im Netz kaufen, sogar Lebensmittel kann ich mir bestellen und nach Hause liefern lassen, ich kann online meine Bankgeschäfte erledigen oder eine Wohnung mieten, mir Konzertkarten kaufen oder die lang gesuchte und nie gefundene Platte bei Ebay ersteigern.

Jedoch habe ich bei diesem Vorgang auch kein direktes Einkaufserlebnis, ich kann mich nicht in einem Geschäft umsehen, habe keine Haptik, da ich die Produkte nicht anfassen kann und kann keine kommunikative Beratung von Personal bekommen.
Wenn mir etwas nicht gefällt, muss ich es zurück schicken und das vielleicht nur, weil das Foto im Netz nicht gut genug war, um zu erkennen, dass der Pulli vielleicht doch nicht so weich ist.

Unsere Generation kommt nicht mehr ohne das Internet aus und zum Tomaten kaufen, kann man sich ja mal vom PC zum Gemüseladen um die Ecke schleppen btw. wie in Folge 69 wird gezeigt, wie ein Apfel aussieht ;-)

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