Archiv der Kategorie 'Gedanken'

Textbeziehung

Eine Beziehung per SMS aufrechterhalten, das geht? Also man trifft sich auch noch, aber man redet kaum :-) Ich bin zwar ein großer Fan von SMS, da man sich auch “unterhalten” kann, wenn man in der voll besetzten Straßenbahn sitzt und es hört niemand. Dennoch kann ich es mir überhaupt nicht vorstellen, mit meinem Partner, ob die Beziehung jetzt auch eher locker ist, nur zu simsen und kaum zu telefonieren. Gerade für Männer ist die SMS einfach, sie schreiben Dinge, die sie sich vielleicht nicht trauen zu sagen, sie können sich verstecken, wenn sie schüchtern sind und bringen ihre Angebetete trotzdem zum schmunzeln. Armselig wird es jedoch, wenn sich Mann oder auch Frau nur traut SMS zu schreiben, wenn sie getankt haben, diese Suff Nachrichten sind einfach nur peinlich. Es soll auf jeden Fall Menschen geben, die nur per SMS mit ihrem Herzblatt kommunizieren. Das ist ja so unpersönlich, Stimmungen fängt man da auch nicht richtig auf und dann nur mit Smiley schreiben wie man etwas findet, das machen doch keine Erwachsenen, oder? Schreibt mir eure Erfahrungen in die Kommentare :-)

Viel Lärm um nichts

Fast überall ist es laut. Es gibt viel mehr Autos und deshalb sind die Strassen voller und der Verkehr vermehrt sich, so dass man als Fußgänger sein eigenes Wort kaum verstehen kann.

Der Lärmpegel in deutschen Städten ist um einiges angestiegen und schon morgens fahren die Autos vor der Haustür schneller als sie dürften, die Müllabfuhr klingelt Sturm, der Postbote dann auch nochmal, Nachbarn über einem laufen in der Wohnung rum, lassen Sachen fallen und man will eigentlich nur seine Ruhe.

Auch auf vielen Webseiten fliegt einem Mucke um die Ohren, die Warteschleifenmusik von 99% aller Firmen ist viel zu laut und oft auch schrecklich schrill und unangenehm.

Manchmal würde man gern auf dem Land wohnen, wo es ruhiger ist, in der Stadt ist es oft extrem und man fragt sich, ob dieser ganze Krach sein muss. Die Menschen reden auch oft nicht, sondern schreien direkt, weil sie durch den ganzen Lärm wahrscheinlich selbst total schlecht hören können.

Zu starker Lärm z.B. am Arbeitsplatz kann zu Leistungsabfall und schlechter Konzentration führen, man macht mehr Fehler. Und wer kann schon sagen, dass er sein Fenster öffnen und einfach nur Stille hören kann?

Das mobile Ersatzhirn

Bei einigen, ich will nicht sagen, vielen Menschen ist es praktisch an der Hand oder in der Tasche fest gewachsen: das Smartphone. Ich schreibe jetzt bewußt nicht Iphone, da es ja auch noch andere Vertreter der Gattung “mobiles Ersatzhirn” gibt, z.B. die Modelle von Samsung, Black Berry oder auch LG.
Wie kam man früher klar ohne dieses Wunderwerk der Technik? Wenn mir jetzt ein Wort nicht einfällt: Iphone und Co. helfen und sie wissen wirklich alles!!!

Ich schaue Begriffe bei Wikipedia nach, suche nach Wegen, Freunden, Orten. Ich kann Fotos machen, bearbeiten, verschicken, mailen, simsen, telefonieren, fast alles, nur Kaffee kann es noch nicht kochen, obwohl es mit der richtigen App schon fast so aussieht. Für Blogs kann ich schreiben, meine Karriere pushen, einen Partner finden, Musik hören oder Videos drehen. War die Zeit nicht schöner als man nur sein eigenes Gehirn benutzt hat, ist man jetzt nicht so abhängig von dem kleinen Gerät in seiner Hand? Jetzt flippt man schon aus, wenn unterwegs der Akku leer geht und man kurz abgeschnitten ist, ein Tag ohne das Ding: undenkbar. War es nicht besser sich auch mal an etwas zu erinnern oder sich beim nachdenken anzustrengen? :-) Ich bin mir nicht sicher, ich schaue mal im Netz nach :-)

Are you gonna go my way?

Ein cooles Lied von Lenny Kravitz, aber für mich nur der Aufhänger zu einem anderen Thema: Navigationsgeräte kurz Navis genannt :-)
Diese Dinger machen abhängig, ich habe auch eins, benutze es aber nicht all zu häufig, da ich versuche mir den Weg allein ohne ein externes Hilfsmittel zu merken.

Aber ich kann mir gut vorstellen, dass es schnell geht, dass man so weit ist und nichts mehr ohne das Ding findet. Es gibt ja Geschichten von Menschen, die von ihrem Navi in einen Fluss oder auf einen Bahnübergang statt ans gewünschte Ziel geschickt wurden. ob das immer so stimmt weiß ich nicht.

Wenn man in einer fremden Stadt ist und sich nicht auskennt, ist es natürlich äußerst praktisch ein Navi zu haben, aber warum nicht einfach mal den Kopf anstrengen, sich das Ziel auf der Karte anschauen und versuchen sich kurze Wege zu merken.
Stattdessen gibt es fast kein Auto mehr ohne Navigationsgerät, teilweise auch mit bunten Bildern, wo ist die nächste Tanke, das nächste Mc Donalds oder Burger King. Vielen ist nicht bewußt, dass sie mit dem Gerät auch zu orten sind, Strecken gespeichert werden und man während der Fahrt stark abgelenkt werden kann, da die wenigsten vor dem Losfahren die Route eingeben, sondern oft während des Fahrens.
Auch ist die Stauumgehung nicht immer zuverlässig und man kann schon mal flott im Nirgendwo landen.

Aufpassen sollten auch Leute, die mal in eine Strasse fahren und nicht gefunden werden wollen, immer schön die Routen löschen, sonst findet man das mit wenigen Handgriffen schnell heraus. Mobile Navis die nicht im Auto fest installiert sind, werden gerne geklaut, es reicht schon, wenn man die Halterung an der Scheibe vergisst, dann wird das Navi schnell im Handschuhfach vermutet und das Auto aufgebrochen, besser alles im Kofferraum oder zu Hause verwahren, so findet jeder seinen Weg :-)

Männliche Tippsen

Früher war vieles anders, sicher nicht immer besser, aber anders, gerade im Arbeitsleben zwischen Mann und Frau. Versteht mich bitte nicht falsch, ich liebe Männer, ich würde schon fast soweit gehen und sagen sie sind die besseren Menschen aber im heutigen Arbeitsleben muss ich doch oft lachen ;-)
Früher hatte jeder Chef seine Sekretärin, die hinter einer großen Schreibmaschine saß und zig Anschläge pro Minute, ohne einmal mit Tipp – Ex zu verbessern, schaffte.

Die Männer sahen sich nicht dazu verpflichtet, etwas selbst zu schreiben, sondern baten die Vorzimmerdame zum Diktat oder sprachen etwas Lustiges auf ihr Diktiergerät, um es dann von der Sekretärin abtippen zu lassen, so entstand dann wohl auch das ziemlich abwertende Wort Tippse, für solche Frauen, die diesen Job ausgeübt haben.

Doch vieles hat sich in den letzten Jahrzehnten getan und ich muss immer wieder schmunzeln, wenn ich z.B. mit dem ICE von einer großen Stadt in Deutschland zur nächsten Großstadt fahre und im Abteil mit den ganzen Jungs sitze, die jetzt alles allein und viel besser können.

Die packen dann ihre Notebooks, Black Berrys und iphones aus und hacken wild in die Tasten, machen ihre Präsentationen selbst und schreiben Mails und denken wahrscheinlich im Traum nicht daran, ihr neues Spielzeug einer Frau zu geben, die diese Dinge für sie erledigt. Das nenne ich technische Emanzipation :-)

Nur glaubt ihr Männer und Jungs nicht, dass sich die Frau an eurer Seite auch mal über einen mit Füller in der Hand geschriebenen Brief sehr freuen würde? Es muss ja nicht direkt ein Liebesbrief sein, sondern kann ja auch nur etwas Nettes zwischendurch beschreiben. Denn mit der Hand schreiben haben viele von euch mit der Zeit sicher verlernt, da die Tastatur euch so ans Herz gewachsen ist.
Aber versucht es doch einfach mal, im Zeitalter der ultra präsenten Elektronik könnt ihr damit nur überraschen ;-)

Mein Porsche hängt im Kleiderschrank

In Stadteilen wie Köln- Hahnwald, Düsseldorf- Oberkassel, Hamburg- Blankenese oder München- Bogenhausen gibt es sicher eine hohe Porschedichte, ob jetzt als familientauglicher Cayenne oder als schneller 911er. Ein Porsche ist und bleibt etwas richtig Feines.
Frauen sind Autos nun doch nicht so irre wichtig wie Männern und so sollte man keinen Fahrer eines alten Opels oder VWs, gerade wenn er weiblich ist, monitär unterschätzen. Viele Frauen haben ihren Porsche halt im Kleiderschrank hängen: teure Klamotten, edle Handtaschen, Schuhe, Schuhe, Schuhe. Ich will ja nicht sagen, dass das bei mir so ist ;-) Aber wie heißt es so treffend: selbst in der kaputtesten Jeans kann eine schwarze AmEx stecken ;-)

Die Nacht ist ehrlich

Jeder hat Dinge im Kopf, die einen beschäftigen oder vielleicht sogar belasten. Ärger im Job oder in der Beziehung, Krankheit oder Verlust. Solche Gedanken lassen sich am Tag gut verdrängen, man ist unterwegs, hat viel zu tun und vergisst vielleicht sogar die ein oder andere Sorge im Stress des Alltags.
Aber was ist nachts? Kurz vor dem Einschlafen oder in unseren Träumen kommt alles wieder in uns hoch und der Kopf fängt an zu arbeiten.
Man überlegt und grübelt, denkt sich alles aus wie man eine Lösung finden könnte. Die Nacht ist ehrlich. Da kann unser Bewußtsein nichts verstecken und auch viel Kreativität entsteht dann und auch bestimmt eine Idee, um den Inhalt des nächtlichen Kopfkinos zu minimieren :-)

Super interessant

Ich weiß nicht, ob so etwas eher belustigend oder nervig ist. Ich weiß auch nicht, ob viele Menschen davon betroffen sind. Es geht mal wieder um das Thema Gossip oder Tratschen, nennt es wie ihr wollt. Kennt ihr das, ihr entfernt euch vor langer Zeit von Leuten, aus welchen Gründen auch immer, ihr wechselt die Freunde, der Kontakt schläft ein oder man zieht weg. Und trotzdem werdet ihr weiterhin mit Gossip über euch, euer Leben oder spannende Fragen zur Entwicklung bei euch über drei Ecken ausgefragt. Ist das nicht super interessant?

Nach dem Motto: “Sag mal, stimmt es eigentlich, dass….”. Auf der einen Seite kann man sich denken, dass es ja toll ist, das man so stark in der Erinnerung anderer bleibt. Auf der anderen Seite ist es schon bitter, dass sich Menschen aus der Vergangenheit noch so massiv Gedanken über einen machen und reden, reden, reden. Obwohl Quatschen ja zum Leben dazu gehört und auch wichtig ist.

Wie seht ihr das? Schreibt in die Kommentare ;-)

Lies mal wieder

Es wird immer weniger gelesen, gerade junge menschen haben dazu keine Lust mehr. Im Internet etwas lesen, ist da wohl noch ganz in Ordnung, wenn die Texte kurz und die Fotos dazu groß sind, aber Bücher lesen, das ist nicht mehr sooo spannend, finden viele. Was ich absolut nicht verstehen kann, denn nur wer liest, kann auch mitreden. Aktuelle Informationen vom Weltgeschehen, Politik, Wirtschaft und sogar Sport sind wichtig in der alltäglichen Kommunikation, ein Informationsvorsprung und damit schnelleres und besseres Wissen als das Gegenüber können ein großer Vorteil sein.

Doch wie soll man etwas über Wirtschaft oder Politik erfahren, wenn man nicht liest? Wenn man sich nicht dafür interessiert, heißt es ja nicht, dass man gar nichts darüber wissen muss. Zumindest ein Grundgerüst an “Bildung” in diesen Bereichen sollte man sich aneignen. Damit man sich zu jedem Thema eine meinung bilden kann und das sollte nun wirklich jeder haben: eine meinung, wenn schon nicht viel ahnung, dann doch eine Meinung und diese gilt es zu begründen im Gespräch mit anderen und dafür braucht man Fakten, die diese untermauern. Und woher bekommt man diese?: Richtig: vom Lesen :-)

Lasst euch bei Artikeln aus dem Wirtschaftsteil der Tageszeitung nicht von Fachwörtern und Begriffen abschrecken, die ihr nicht kennt, schaut nach was sie bedeuten und lernt dazu.

Und damit dieser Blogeintrag auch gelesen wird, habe ich ihn extra kürzer gehalten, obwohl ich noch viel mehr hätte schreiben können ;-)

Eine hohe Kunst

Es ist eine hohe Kunst anderen Menschen etwas zu gönnen, sei es Erfolg, Geld oder ein hübsches Aussehen. Vielen fällt es schwer zu sagen: “Ja, ich freue mich für dich.” Und es sind oft Frauen, die damit Probleme haben nicht neidisch zu sein. Neid gehört zu den sieben Todsünden und bezeichnet das ethisch vorwerfbare, gefühlsmäßige Verübeln der Besserstellung konkreter Anderer oder die Missgunst des Besitztums oder den Vorzug anderer.

Aber wieso ist man neidisch? Das fängt schon bei kleinen Kindern an, wenn das eine etwas schöneres oder besseres hat als man selbst. Da entsteht im besten Fall der Wunsch diesen Gegenstand auch zu besitzen, doch oft kommt es auch einfach zu einer rein menschlichen Reaktion und man denkt sich: “Wieso hat er das und ich nicht?”.

Mit Sicherheit gibt es nur wenige Leute, die völlig neidfrei durchs Leben gehen, was auch damit zu tun hat, dass viele Menschen oft selbst mit sich, ihrem Leben oder finanziellen Status unzufrieden sind, denn wer zufrieden ist und glücklich mit dem was er hat, ist auch nicht missgünstig, sondern freut sich mit dem Anderen über sein Glück. Und Glück hat sicher nicht immer etwas mit monetären Aspekten zu tun, auch wenn es etwas platt klingt, die wertvollsten Dinge im Leben kann man sich sowieso nicht kaufen und die sollte man auch jedem anderen Menschen gönnen können :-)