Archiv der Kategorie 'Gedanken'

Er, sie und die IT

So macht er es:

Er möchte gerne einen neuen schicken und schnellen PC für sich zu Hause erwerben und schaut sich erstmal bei seinen Kumpels um, was die so Feines haben. Natürlich möchte er nicht soviel ausgeben und überlegt sich einen im Netz zu ersteigern. Geht auch alles gut, er hat dann seinen schönen neuen PC zu Hause, bis ihm auffällt, dass er die passenden Kabel zum Anschließen des PCs nicht vorrätig hat, er will sich nicht helfen lassen und sucht zwei Stunden im völlig vermüllten Keller danach, wird nur leider nicht fündig.
Also ab in den Elektromarkt und irgendetwas von Anschlusskabeln gefaselt, er erntet mitleidige Blicke, bekommt sein Kabel und den PC inklusive Drucker etc. selbst allein nach weiteren zwei Stunden angeschlossen. Nun möchte er gerne auf kicker.de die neuesten Fussballergebnisse anschauen, da fällt ihm ein, dass er keinen Internetzugang mehr hat, da er diesen gekündigt hat.
Er setzt sich erstmal mit einem Bier vor den Fernseher und sieht rein zufällig die Werbung eines DSL Anbieters, der mit einer gut aussehenden blonden Frau wirbt und ist spontan der Meinung: den Anbieter oder keinen. Also fährt er zu einem Freund, der ebenfalls diesen Anbieter hat und bestellt dort online sein DSL Paket. Vier Werktage später ist es da, er braucht keine Hilfe beim Anschließen, selbst ist der Mann.
Nachdem er sieben Tage später immer noch die Fussballergebnisse im Videotext nachlesen muss, und die Kundenhotline ihn mit Namen kennt, bettelt er einen Kumpel an, der ihn erst auslacht und ihm dann alles in 15 Minuten anschließt, nach zwei Wochen hat er einen PC und das Internet tatsächlich ans Laufen gebracht, Respekt :-)

So macht sie es:

Sie sieht eine Werbung in einem Frauenmagazin von einem rosa Notebook und denkt sich, neben meinen drei pinken Notebooks, die ich schon habe, passt dieses Modell hervorragend noch hinzu. Sie fährt mit ihrem Kollegen in einen Elektromarkt, bevor sie dort eintrifft, hat sie noch neben drei Illustrierten mit dem neusten Klatsch und coolen Beauty Tricks vom Kaliber “Wie erscheine ich schlank, obwohl ich nur Schnitzel esse” auch eine Computer Zeitung mit zehn DSL Anbietern im Test gekauft. Aufmerksam studiert sie die Lektüre und entscheidet sich, gemäß dem Rat des Kollegen, für den Anbieter mit dem besten Preisleistungsverhältnis und kauft Notebook und DSL Paket direkt vor Ort. Zu Hause schließt ihr der Kollege alles an, während sie sich die Nägel lackiert und eine neue Folge von “Reich und Schön” ansieht. Nach 20 Minuten steht alles und sie kann die neuesten Handtaschen von Hello Kitty im Internet bewundern. Zum Dank lädt sie ihren Kollegen auf einen Sekt an, dann klingelt ihr pinkes Telefon, es ist ihr Freund, der am anderen Ende der Leitung weint, weil irgendwas mit dem DSL Anschluss nicht klappt :-)

Krefeld und das Guinness Buch

Jetzt muss ich doch mal an dieser Stelle auch Werbung für die Stadt machen, in der ich mich letztes Jahr ins Goldene Buch eintragen durfte: Krefeld

Unter: Krefeld schön hier kann jetzt jeder Krefelder ein Foto hochladen, das ein Motiv zeigt, welches er oder sie schön an Krefeld findet. Das können ganz verschiedene Dinge sein, Bäume, Häuser, Menschen.

Es sollen soviele Fotos gesammelt werden, dass die größte Postkarte der Welt entsteht und alle sehen können, wie schön Krefeld ist. Damit möchte die Stadt ins Guinness Buch der Rekorde kommen.

Also, an alle Krefelder: ladet ein Foto hoch und helft mit, zu gewinnen :-)

Burn Out

Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung fühlen sich 88 Prozent der deutschen Arbeitnehmer ihrer Firma gegenüber zu nichts verpflichtet, 68 Prozent machen nur noch Dienst nach Vorschrift und 20 Prozent haben sogar die innere Kündigung abgegeben. Doch woher kommen diese hohen Werte?

Fest steht, dass die Fluktuation in den meisten Unternehmen niedrig ist, genau wie die Anzahl der krankheitsbedingten Fehlzeiten, es kommt trotz Gehaltskürzungen, gestrichenem Weihnachtsgeld und dem Wegfallen von Goodies nicht zu Kündigungen oder zum Aufstand der Mitarbeiter. Kaum jemand hat den Mut sich zu wehren und Konsequenzen zu ziehen. Auf den ersten Blick nehmen es die Leute einfach hin, doch dies ist eine Fehleinschätzung. Die Folgen, die Stress, Degradierung und mangelnde Wertschätzung haben, können bis zum Burn Out oder einem Zusammenbruch führen und kosten Unternehmen viel mehr als das Ausscheiden der jeweiligen Personen. Betroffene ziehen sich nicht von dem Unternehmen, sondern von ihrem Vorgesetzten zurück. Man sollte in Schlüsselsituationen aufmerksamer sein, nicht zwischendurch telefonieren oder dem Mitarbeiter nicht richtig zu hören.

Auch beim Äußern von Kritik ist es wichtig, diese als Hilfe zu sehen, die keine Widerstände aufbaut oder verstärkt. Eine pausenlose und lückenfreie Erreichbarkeit der Mitarbeiter kann von niemandem verlangt werden, jeder hat ein Recht auf Regeneration im Privatleben.

Unangemessenes Führungsverhalten und Managementfehler führen zu Demotivation, Frust und Überlastung bei den Angestellten, die Leistung wird in Frage gestellt und gerade zu Zeiten der Rezession wird mit der Existenzangst der Menschen gespielt. Gutes Informationsmanagement und dies vor allem rechtzeitig, nicht nur die Anerkennung von Spitzenleistungen, gute Verteilung der anfallenden Arbeit und damit Auslastung und nicht Überlastung der Angestellten und die offene Kommunikation mit den Mitarbeitern können der Flucht in den Dienst nach Vorschrift und der inneren Kündigung vorbeugen. Signale und Zeichen der Aufmerksamkeit und Achtung halten Mitarbeiter viel eher von der inneren Kündigung ab, als das Schüren der Angst um den Arbeitsplatz.

Habt ihr auch schon einmal so etwas in eurer Firma erlebt, wie es in dem Artikel der Süddeutschen Zeitung dargestellt wird? Schreibt in die Kommentare.

1000 und 1 Abkürzung die 2.

Sicher, sicher, Zeit ist Geld und auch in der täglichen Kommunikation muss man sich immer kürzer fassen und benutzt dafür gerne Abkürzugen in Mails. Worüber ich schon zu Beginn meines Blogs etwas geschrieben habe, das hat sich jetzt nicht wirklich verändert, im Gegenteil, es wird schlimmer.

Teilweise kommt es in Mails sogar vor, dass man den kompletten Inhalt in den Betreff knallt, soviel, dass man sogar scrollen muss, um alles zu verstehen, laut Knigge, nicht gerade die feine Art eine Mail zu formulieren und zu formatieren.
Abkürzungen wie “@ Karo” oder “4 U Karo” statt “zu Händen von Frau Hauffe” oder “full ack” statt “Ich bin damit einverstanden.” oder “thx” statt “danke” zeigen nicht nur einen Mangel an Höflichkeit auf, sondern stehlen nicht geübten Lesern auch viel Zeit zum entziffern der Wortstücke.

Hier noch ein paar Highlights für euch:

AFAIK „As Far As I Know“
AAMOF „As A Matter Of Fact“
BBS „Be Back Soon“
CYA „See Ya“
EOD „End Of Discussion“
FUBAR „Fucked Up Beyond All Repairs/Recognition“
GG „großes Grinsen“
HEAGDL „Hab euch alle ganz doll lieb”
IMNSHO „In My Not So Humble/Honest Opinion“
MOTD „Message Of The Day“
NSFW „Not safe/suitable for work“
SCNR „Sorry, Could Not Resist“
TTYL „Talk To You Later“
Y(A)W „You are Welcome.“

Zum Stressabbau

Eine nette Dame aus München hat mir neulich dieses phantastische Anti Stress Bündel in pink geschenkt. Wenn man wütend ist oder sich langweilt, kann man es durch die Luft werfen, gegen die Wand schleudern oder es einfach nur quetschen, sehr nützlich und besser als die Kollegen anzubrüllen :-)

Eine kleine Pause

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch hiermit schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2009 wünschen. Wir machen mit dem Team einige Tage Pause, in dieser Zeit versuchen wir offline zu sein und daher gibt es keine neuen Beiträge in diesen Tagen in meinem Blog.

Hiermit möchte ich mich bei den Freunden und Fans meiner Serie und meines Blogs, meinem Team und allen Leuten, mit denen wir zusammen arbeiten und auch bei Jochen, meinem PR Mann, für ein super Jahr mit “Karo´s Welt des technischen Verständnisses” bedanken. Danke für euer Feedback, eure Ideen, eure Kritik und eure Treue.

Alles Gute für euch in 2009 und auf ein tolles neues Jahr mit ganz viel IT :-)

Eure Karo

Ablesen

Nachdem ich jetzt einige Mails zu dem Thema bekommen habe, möchte ich dazu ein paar Zeilen schreiben. Das soll es für euch leichter machen zu verstehen, warum in meiner Serie soviel abgelesen wird und in keinster Weise eine Rechtfertigung darstellen, sondern lediglich eine kurze Information für euch.

Wir suchen die Themen, die wir in den Folgen behandeln, nicht aus, wenn es danach gehen würde, gäbe es hier nur Inhalte zu Hello Kitty und den neuen Schuhen von Dolce und Gabbana :-) Die Themen, die wir bekommen, sind oft sehr speziell, es wird euch nicht verwundern, wenn ich euch sage, dass mein Wissen im Bereich IT gering ist und ich auch nicht Informatik studiert habe. Dennoch machen wir diese Serie gerne und wir verwenden bewusst Artikel in der Definition, die von Wikipedia stammen, da es sich um User generierte Inhalte handelt und dies stellt einen wichtigen Bestandteil des Internets dar. Wir sind davon überzeugt Informationen von Usern aus dem Netz zu verwenden, da wir ja auch selbst Inhalte für dieses produzieren, deshalb Wikipedia.

Klar ist auch, dass sich Wörter wie DDR-SDRAM und Kontextmenü schwer mit einigen Worten erklären lassen. Also habt Nachsicht mit mir, es ist nicht mein Beruf diese Sendung zu machen und es muss auch nicht perfekt sein, denn perfekt ist langweilig und “Karo´s Welt des technischen Verständnisses” ist alles andere als das ;-)

SMS

Die Abkürzung SMS steht für Short Message Service, das sind kurze oder lange Textnachrichten, die von einem mobilen Gerät zum anderen geschickt werden. Ich kenne Leute, die schaffen 1000 SMS im Monat, das ist ungefähr alle paar Minuten (auch nachts) eine SMS. Wahnsinn, das habe ich noch nicht geschafft, also zeitlich, sonst würde das schon klappen, ich kann es blind :-)

Es gibt einige Vorteile von SMS, im Bus über Mitmenschen per SMS lästern, ohne dass sie es hören, sich also lautlos unterhalten, SMS kann man auch bei Handy Verbot schreiben, denn sie hört niemand. Man kann sich schöne Sachen schicken und immer wieder durchlesen.
Was man jedoch auch machen kann und was gar nicht geht, ist Schluss machen per SMS. Laut Knigge wahrscheinlich der Super Gau, zeigt so etwas doch enorm wenig Stil und Einfühlvermögen.

Da habe ich in einer Liedzeile neulich auf Viva einen Satz wahrgenommen, der ziemlich gut passt:

“You say it I believe, you write it I delete it.” Manche Dinge gehen einfach nur Face to Face und sonst gar nicht. Und dazu gehören auch so Dinge wie Schluss machen oder ernste Themen, die man doch besser persönlich klären sollte. Obwohl es ja sogar Prominente geben soll, die Beziehungen per SMS beenden, aber sicher nur aufgrund von Zeitverschiebung, Terminen und knapper Zeit :-)

Dinge, von denen ich nichts wissen will.

Okay, dieses Thema hat nichts mit IT zu tun, aber es ist mir ein Bedürfnis darüber ein paar Zeilen zu schreiben. Ich weiß nicht, ob es an der Jahreszeit liegt oder einfach an den Menschen um einen herum, aber die sind teilweise sehr mitteilungsbedürftig. Man wird von allen Seiten zugetextet und zwar vor allem mit Sachen, die man nicht wissen will, die in Richtungen führen, die einem zu weit gehen.

Das Lied “der besten Band der Welt” trifft es da schon hervorragend, wenn es dort doch heißt: “Dies sind Dinge von denen ich keine Ahnung haben will, lass mich doch in Ruh und texte mich nicht zu!”.

Seien es private Details aus dem Liebesleben, Krankheiten oder verrückte Erlebnisse. Nein, ich will es nicht wissen, nur ist man dann in solchen Situationen oft aus falscher Höflichkeit einfach still. Genauso ist es ja auch mit der freien Meinungsäußerung, möchte ich mit der Meinung anderer zugeballert werden, wenn ich diese nicht teile, nein, ich will, dass mir immer nach dem Mund geredet wird ;-)

Aber mal im Ernst, warum können sich die Menschen nicht einfach manchmal ein bißchen zurückhalten mit ihrem Gebrabbel, das wäre doch mal ein ganz feiner Vorsatz für 2009 oder sie schreiben diese Dinge einfach in ihren Blog, da muss ja nicht jeder drauf gehen, oder man kann sich einfach die Augen zuhalten, so wie ich es jetzt mit meinen Ohren tun werde, wenn wieder etwas seltsames an mich heran getragen wird :-)

I love Hello Kitty

Hello Kitty ist etwas für Mädchen, ob jung oder älter, es gibt Fans in allen gesellschaftlichen Schichten, in jedem Alter, überall auf der Welt.
Wer meine Serie aufmerksam verfolgt, hat sicher schon mitbekommen, dass ich Hello Kitty über alles liebe.
Egal welches Produkt neu auf den Markt kommt, ich muss es haben.

Taschen, Toaster, Handtücher, Schwämme, Kissen, Taschentücher, Duschgel, Schmuck, Sticker, Kekse, Lollis, Ventilatoren, Mousepads, Stifte und so weiter und so weiter, es gibt so irre viel von Hello Kitty und alles ist so schön :-)

Ein großer Vorteil dieser Sachen ergibt sich für mich daraus, dass diese meistens zum Teil oder komplett in rosa oder pink sind. Das ist dann doppelt schön. Ich kenne auch Männer, die Dinge von Hello Kitty haben und mögen.
Ich freue mich immer sehr, wenn ich Neues von der kleinen Katze finde wie z.B. ein Karnevalskostüm oder eine Backform.

Also, falls ihr etwas findet zu dem Thema könnt ihr mir den Link schicken :-)