Einmal gruseln, bitte
Zum Gruseln muss ich nicht mehr in die Geisterbahn und auch nicht ins Kino, um mir den neuesten Horrorstreifen rein zuziehen, es reicht, Zeitung zu lesen, TV zu schauen, Radio zu hören oder durch das Netz zu surfen und es wird alles schwarz, denn da ist es wieder das schlimme Wort mit K, nein nicht Karo, sondern KRISE.
Wenn man sich den ganzen Tag die aktuellen Hiobsbotschaften anhört oder diese liest, kann einem schon sehr mulmig zumute werden.
Höhere Arbeitslosenzahlen, Kurzarbeit, Wirtschaftswachstum stark nach unten korrigiert, Inflation, Bankenpleite, Finanzkrise und so weiter. Jeder kennt mindestens einen, der Geld verloren hat.
Und Schock: neulich stand ich im Kiosk und da gab es meine Zeitschriften nicht mehr, hätte ich mal lieber mehr davon gekauft, dann wären sie auch nicht eingestellt worden. Wenn die Unternehmen weniger werben, fallen die Anzeigen weg und die Blätter gehen platt. Und ja, es gibt so etwas wie das Internet, dorthin sind auch viele Leser von Magazinen abgewandert, dennoch finde ich es besser, richtiges Papier in der Hand zu haben zum Blättern, als immer nur vor dem Bildschirm zu hängen und zu lesen.
Andere versuchen die Krise als Chance zu werten, Mut zu machen und wiederum sehr extreme Leute horten schon Lebensmittel, weil sie glauben, dass sie aufgrund einer Entwertung des Geldes bald mit Euroscheinen heizen können.
Ich denke, dass die Wahrheit irgendwo zwischen alldem liegt und Panikmache übertrieben ist, wie sagten schon unsere Großmütter: “spare in der Zeit, so hast du in der Not”. Aber es ist schon richtig, es ist nicht fair und geradezu ekelhaft, mit welcher Gier so einer kleiner Prozentsatz der Menschheit jetzt alle anderen dafür büßen und bezahlen lässt. Andererseits konsumieren die Deutschen auch weiter, für Qualität wird immer gern gezahlt.
Was sagt ihr zur Krise, schreibt in die Kommentare und lächeln könnt ihr trotzdem gerne auch mal wieder



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