Kuckuck 2.0

Es muss nicht immer ein Konzern oder ein Riesenunternehmen sein, das mit dem Ausspionieren der eigenen Mitarbeiter anfängt. Auch kleinere Firmen haben viele Möglichkeiten, ihre Angestellten gläsern zu machen, indem die Mails mit gelesen, Telefone abgehört und sogar Menschen nach der Arbeit von Detekteien beobachtet werden, es wird gecheckt, mit wem sie Kontakt haben und ob sie Firmeninterna preis geben oder verkaufen.

Wenn ihr glaubt, dass es so etwas nur im Fernsehen und in anderen Unternehmen gibt, liegt ihr sicher falsch. Unter dem Vorwand, Diebstahl und Betriebsspionage vermeiden und aufdecken zu wollen, verletzten Firmen die Privat- und Intimsphäre der Angestellten und damit ihr Persönlichkeitsrecht und den Datenschutz.

Das Gefühl ist schon beklemmend sich überwacht zu fühlen, aber wie schlimm muss es sein, wenn man gar in den Büros und Aufenthaltsräumen bei allem gefilmt wird. Oft weiß der Arbeitgeber durch Chipkarten, wo sich der Mitarbeiter wie lang im Gebäude aufhält, was aus Sicherheitsgründen wichtig und gut ist, kann der Person schnell den Eindruck der Kontrolle geben. Natürlich muss man immer beide Seiten der Medaille sehen, der Arbeitgeber will sich auch nur absichern, aber wie weit dürfen solche Maßnahmen der Überwachung gehen? Habt ihr schon Erfahrungen mit so etwas in der Arbeit gemacht, schreibt in die Kommentare.

2 Reaktionen to “Kuckuck 2.0”

  1. Junior sagt am 29.03.2009 um 13:58 Uhr:

    Hehe, da das besagte Unternehmen derzeit wegen etwas derartigem in den Schlagzeilen ist, brauche ich dazu denke ich mal keine näheren Ausführungen machen…
    Und ob der Chef noch bleibt, oder nicht:
    http://www.youtube.com/watch?v=d2hzOaYrcGA&feature=related

    Grüße

  2. Karo sagt am 30.03.2009 um 11:00 Uhr:

    Das hast du gesagt :-)

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