Profilpflege
Wenn eine Plattform wie Facebook im Schnitt weltweit 400 Millionen aktive Mitglieder hat, und das sicher nicht nur junge Leute sind, fragt man sich natürlich, wie da die Pflege des jeweiligen Profils, also von 400 Millionen Profilen aussieht. Es gibt viele Profile, die überhaupt nicht gepflegt werden, diese gammeln vor sich hin, keiner logt sich mehr ein, um sie mit neuen Inhalten zu bestücken oder Fotos hochzuladen. Dann gibt es das andere Extrem, Personen die ihr komplettes Leben bei Twitter oder Facebook offen legen und das am besten im fünf Minuten Rhythmus, jeder kennt gepostete Sätze wie: “Stehe gerade auf, esse ein Brötchen…..schlafe noch eine Stunde.” Unnötig und langweilig, wie viele finden, aber gut, gibt es halt auch.
Doch was passiert mit den Profilen von Menschen die sterben? Die können dann ja nichts mehr posten und nicht mal mehr ihren Account auflösen und alles löschen. Wenn man zum Beispiel einen Vertrag mit einem Internetanbieter hat und man stirbt, muss dort eine Sterbeurkunde hingeschickt werden, um diesen zu kündigen. Das machen dann die Hinterbliebenen, vorausgesetzt man hat auch welche. Aber da es für fast alles Dienstleister im Internet gibt, haben sich nun auch die Ersten darauf spezialisiert Profile von Menschen, nach deren Ableben weiter zu pflegen, dies kann im Vorfeld so vertraglich vereinbart werden. Dann können zum Beispiel aktuelle Einträge angepasst werden, Fotos oder Abschiedsbriefe an virtuelle Freunde verschickt werden, denn wie sollten Menschen auf dem anderen Ende der Welt von dem Tod desjenigen auch erfahren, außer übers Internet. Oder es wird einfach aufgepasst, dass nichts zugespamt wird, denn es ist nicht gerade schön für Verwandte lustige Einträge im Gästebuch zu finden, auf die ja niemand mehr reagiert und die schmerzvolle Erinnerungen aufkommen lassen.
Klar ist, ein Online Profil bleibt ewig erhalten, auch nach dem Tod, deshalb sollte man sich vielleicht mal Gedanken machen, ob das auch so gewollt ist oder ob man schon vorher kontrollieren und bestimmen möchte, was damit nach dem Ableben geschehen soll.



dem Problem ist eigentlich schnell bei zu kommen. Das eben keine toten Profile sich unnötig im Netz befinden. Schließlich rauben diese ja auch wertvollen Speicherplatz.
Also man sollte in ALLEN Anmeldungen in den AGB darauf hinweisen, wenn ein Profil über ein bestimmten Zeitraum nicht mehr aufgerufen bzw. sich nicht mehr eingeloggt wird, werden solche Profile automatisch vom System gelöscht. Nun bleibt da eigentlich nur zu klären was mal da für ein Zeitraum als angemessen halten soll ehe ein Profil gelöscht wird und somit als ungenutztes Profil an zu sehen ist. Schließlich kann es ja auch mal vorkommen das wer eine längere Zeit krank ist…oder gar Monate, Jahre im Goma liegt. Also auf jeden Fall sollte vor einer Löschung mindestens 1 bis 3 Hinweismails an die anmelde Mailadresse gesendet werden und dann erst der automatische Löschvorgang gestartet werden. LG Sanny